Für Minimalist:innen


Minimalist:innen
Minimalist*in – steckt da vielleicht «minimal ist in» drin? Möglich wär’s. Doch Menschen, die keinen Schnickschnack mögen und sich lieber auf das Wesentliche konzentrieren, gibt es nicht erst seit gestern. Minimal Art und Minimal Music wurden in den 1960ern geboren, die Ursprünge des Minimalismus in der Architektur reichen sogar bis in die 1920er zurück. Man könnte also sagen: Minimalist*innen wissen nicht nur, was «in» ist; sie sind auch ihrer Zeit voraus. Wie man Menschen mit einem Faible für reduzierte Farben und Formen erkennt? Weisse Wände und eine klare Linie in der Einrichtung sind sicherlich ein Indiz, gepaart mit schlichten, hochwertigen Materialien und sorgfältig ausgewählten Designs, die gekonnt in Szene gesetzt werden. Minimalist*in sein – das bedeutet vor allem auch ein Maximum an gutem Geschmack. Weniger ist manchmal eben doch mehr.
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